Ein persönlicher Raum für Reflexion, Ideen und Gefühle
Hier halte ich meine täglichen Gedanken fest – ehrlich, ungefiltert und manchmal auch widersprüchlich. Jeder Tag bringt neue Eindrücke, Fragen und kleine Erkenntnisse mit sich. Diese Seite ist mein Ort, um genau das festzuhalten: das, was mich bewegt.
Ob es um Erlebnisse aus dem Alltag geht, um tiefere Überlegungen oder einfach nur spontane Gedanken – alles findet hier seinen Platz.
Vielleicht findest du dich in dem einen oder anderen wieder. Vielleicht regt es dich zum Nachdenken an. Oder vielleicht ist es einfach nur ein stiller Einblick in meine Welt.
28.04.2026 – 21:30 Uhr Freundschaften
Es sind diese stillen Gedanken, die mich hin und wieder einholen. Gerade eben habe ich ein paar Musikvideos aus den 80ern gesehen – und plötzlich war sie wieder da, diese Zeit. Meine Jugend.
Auf der einen Seite waren es schöne Jahre, voller Eindrücke, voller Leben. Und doch lag etwas Schweres darüber. Eine Einsamkeit, die ich damals kaum greifen konnte. Erst viel später wurde klar, dass ein spät entdeckter Gendefekt vieles geprägt hat. Vielleicht auch das, was gefehlt hat: echte Nähe.
Freundschaften gab es eigentlich nie. Nicht damals. Und wenn ich ehrlich bin, auch später nicht. Ich habe sogar einmal eine KI gefragt, ob Freundschaften wirklich so wichtig sind. Die Antwort war nüchtern: Es sagt nichts Schlechtes über einen Menschen aus, wenn er keine Freunde hat. Und doch… fühlt es sich anders an.
Damals habe ich mir Freunde gewünscht. Sehr sogar. Aber selbst die Menschen um mich herum – meine Klassenkameraden – blieben fremd. Es war, als würde ich dazugehören und gleichzeitig außen vor stehen.
Heute bin ich Ende 50. Und ich merke, wie es mit jedem Jahr schwerer wird, noch Verbindungen zu knüpfen, die über das Oberflächliche hinausgehen. Man hat vielleicht einen Partner oder eine Partnerin, jemanden, mit dem man vieles teilen kann, vielleicht sogar alles. Aber es ist nicht dasselbe.
Es gibt da eine andere Art von Nähe, die nur Freundschaft schafft. Und genau die hat mir immer gefehlt.
18.05.2026 – 20:22 Uhr Schleppnetze
Ich habe am Sonntag eine Dokumentation über unsere Ozeane gesehen, Titel „Ozeane mit David Attenborough„.
Es ist eine Doku, die mir wirklich zu denken gab.
Wieso nimmt sich der Mensch das Recht, die Natur zu zerstören?
Es werden Schleppnetze eingesetzt, die auf dem Meeresboden schleifen und alles Leben zerstören.
Die Natur, die Nahrungsgrundlage für alle Bewohner des Meeres, wird zerstört. Und es ist extrem schlimm zu sehen, was mit diesen Schleppnetzen gefangen wird: 2/3 des Fanges (Beifang) sterben auf dem Trawler.
Z.B. werden jedes Jahr ca. 300 000 Delfine und kleine Wale mit diesen Schleppnetzen gefangen und sinnlos getötet. In der Doku lag ein kleiner Rochen und, mir kommen schon wieder die Tränen, ist auf dem Deck des Trawlers gestorben.
Auf unseren Meeren sind ca. 400 000 Fischfabriken unterwegs, die meisten mit Schleppnetzen.
Alle Discounter und auch Direktvermarkter wie Bofrost, Eismann etc. verkaufen Fisch, welcher aus Schleppnetzfang kommt. Dies steht auch auf den Verpackungen.
